Rezeptpflichtige Vitamin-D-Präparate sind nur verordnungsfähig. Dies ist beispielsweise zur Behandlung einer schweren Osteoporose oder bei besonders schwerwiegenden Vitamin-D-Mangel der Fall. Es würde sich also lohnen, die Blutwerte beziehungsweise den Grad des Vitamin-D-Mangels in Erfahrung zu bringen und dann bei der TK nachzufragen, ob die Kosten übernommen werden.

 

 

Verschiedene meiner Ausführungen zur Krankheitsentstehung und den von mir angebotenen Behandlungsmethoden und deren Wirkungen sind teilweise wissenschaftlich nicht belegt und von der Schulmedizin nicht anerkannt. Siehe auch Disclaimer. Das kann sich ändern, wie z.B. bei der Akupunktur, welche von der Komplementärmedizin zur Kassenleistung avancierte. Ungefähr 50.000 Ärzte für Naturheilverfahren und etwa 20.000 Heilpraktiker praktizieren mit ähnlichen Verfahren wie wir nach dem Motto: "Wer heilt hat Recht!"

 

Bezügl. der nachfolgenden Veröffentlichungen: 


Es werden Forschungsergebnisse oder Verfahren oder Methoden vorgestellt, die ich persönlich für hochinteressant halte. Ob die Ergebnisse in einigen oder mehreren Publikationen wissenschaftlich hinreichend gesichert sind, ist nicht gesagt. Die Schulmedizin verlangt hierfür randomisierte, multizentrische, placebokontrollierte klinische Studien und Veröffentlichungen in den führenden Fachzeitschriften.  Ich möchte Ihnen aber auch gerne schon lange vor dieser oftmals nicht zu bewältigenden Hürde interessante neue Ergebnisse zeigen. 

 

 

VITALSTOFFMEDIZIN /

ORTHOMOLEKULARE MEDIZIN

 

Bei guter Ernährung mit 6 Portionen Obst und Gemüse kommt es in westlichen Ländern zu keiner Vitamin- oder Mineralstoffuntersorgung.

 

Dies ist richtig und auch falsch, wie eine sehr differenzierte und unabhängige Untersuchung im Auftrag der Bundesregierung belegt (Nationale Verzehrsstudie 2008).

 

Schwangeren jedenfalls wird daher komplementärmedizinisch (und auch seitens klassischen Medizin) geraten, Folsäure, Jod Magnesium und Omega 3 Fettsäuren dauerhaft zu supplementieren. Dies senkt u.a. die Gefahr von Fehlbildungen und zeigt: Nicht in allen Fällen ist unser Vitalstoffbedarf hinreichend gedeckt.

 

http://www.naturheilpraxis-hollmann.de/Orthomolekular.htm

 

Bei vielen etabierten Behandlungen z.B. bei Kindern und Schwangeren im Übrigen folgt klassische Medizin erfahrungsmedizinischen, empirirschen Kriterien.  

 

 

 

 

 

OFF LABEL USE

 

> Viele Medikamente und Behandlungen finden im Off Label Use statt. Dies kann sinnvoll sein.

 

Was aber ist das, Off Label Use? Fertige Arzneimittel - und nur um diese geht es - sind rechtlich immer nur für bestimmte Krankheiten oder Behandlungen zugelassen. Die Zulassungen sind oftmals sehr eng gefasst. Pharmafirmen stellen selten Anträge auf Erweiterungen, da sie mit hohen Kosten verbunden sind und sich dies oft aus betriebswirtschaftlichen Gründen nicht lohnt. Aspirin ist ein Beispiel. Es ist grundsätzlich als Schmerzmittel zugelassen. Allerdings verdünnt es auch das Blut und lässt sich daher auch gut zur Blutverdünnung einsetzen. Das ist sinnvoll bei einer Reihe von Erkrankungen. Die Anwendung hierbei wäre dann ein Off Label Use. Es bedeutet es ist medizinisch sinnvoll, aber rein rechtlich nicht dafür zugelassen. Viele Medikamente sind zum Beispiel auch nicht für die Altersgruppe der Kinder zugelassen, werden aber verwendet weil es medzinisch sinnvoll ist und gute Erfahrungen bestehen. Auch für Schwangere bestehen oft keine Zulassungen, Medikamente werden dennoch eingesetzt. Auch dies ist dann ein Off Label Use.

 

Ein Off Label Use ist also oft sinnvoll. 

 

 

ERFAHRUNGSMEDIZIN

 

> Komplementärmedizin ist der Regel Erfahrungsmedizin. Viele Verfahren sind aus vielen Gründen nicht statistisch wissenschaftlich bewiesen. Dies hat viele Gründe. So ist viele oft nicht messbar. An vielem kann nicht geforscht werden, oder es wird aus etischen Gründen darauf verzichtet. Schwangere oder Kinder zum Beispiel. Forschung ist teuer und Naturstoffe, auf die Komplementärmedizin häufig zurückgreift, meist nicht patentfähig. Für Unternehmen daher wirtschaftlich oft nicht interessant. Denn kontrollierte Studien sind teuer. Dennoch: Viele komplementärmedizinische Verfahren  sind bio - logisch sinnvoll und es bestehen gute Erfahrungen oft aus der Behandlung hunderttausender Patienten von zehntausenden von Behandlern weltweit.

 

WO KOMPLEMENTÄRMEDIZIN SINNVOLL IST

 

Inbesondere bei

 

chronischen Erkrankungen 

 

erschöpfungszustände

 

haut und haare

 

THERAPIEFREIHEIT

HEILVERSUCH

 

STANDART

LEITLINIEN

RICHTLINIEN

 

 

Warum gibt es für viele Behandlungen keine Studien oder mathematischen Beweise?

 

 

 

 

Wohlfühlmedizin?

 

Von Manchen wird das Wort "Wohlfühlmedizin" mit abwertendem Unterton im Sinne von überflüssiger Medizin verwendet. Einer Medizin die im Gegensatz zur "richtigen Medizin", die ja "richtige" Krankheiten behandelt, sich lediglich um an sich nicht bedeutungsvolle Befindlichkeitsstörungen kuemmert. 

 

Die WHO allerdings definert Gesundheit nicht lediglich als Abwesenheit von Krankheit, sondern postuliert das individuelle Wohlbefinden, die ganze Lebenskraft als integrales Menschenrecht. 

 

- Eine körperliche Schwäche durch chronischen Eisenmangel bei der Frau ist zunächst keine manifeste Krankheit, die Lebensqualität allerdings ist mitunter erheblich beinträchtigt. Dies lediglich als Befindlichkeitsstörung abzutun wird den mitunter erheblichen Einschränkungen nicht gerecht.

 

- Der mitunter erhebliche Haarausfall im Rahmen einer Chemotherapie ist keine ernsthafte Krankheit, zumal vorübergehend. Das persönliche Empfinden allerdings ist mitunter mehr eingeschränkt als durch andere Nebenwirkungen der Krebsbehandlung.

 

 

 

 

__________________________________________

 

 

Mathematische Medizin versus Erfahrungsmedizin

 

Warum eigentlich existieren grob formuliert zwei sich nicht selten stark verfeindete Medizinschulen? Die eine Schule, die sich Sculmedizin nennt, akzepiert strengenommen nur was messbar bewoiesen ist, die andere Schule nennt sich weiteren sinne Erfahrungsmedizin. Sie begründet ihre Behandlungen grob gesprochen in Erfahrungen. Teilweise aus Erfahrungen aus mehreren Jahrhunderten, gar tausenden von Jahren. 

 

 

Schnittstellen von Erfahrungsmedizin und Mathematischer Medizin. Warum es Sinn macht beide Wege zu verstehen und zu akzeptieren

 

Atropin, Fingerhut, 

 

Auch die schulmedizin handelt als Erfahrungsmedizin. Hängt es aber nicht an die grosse Glocke und tut es in den Orten der Schulmedizin.

 

Erfahrungsmedizinische Vorgehensweisen werden im Übrigen auch in vielen Teilen der Schul- oder Evidenzbasierten Medizin angwandt. Belastbare Studien nach den Kriterien evidenzbasierter Verfahren gibt es für eine große Anzahl auch mittlerweile etabierter schulmedizinscher Behandlungen nicht. So werden viele Medikamente bei Kindern und Schwangeren erst gar nicht in kontrollierten Studien getestet, sondern es wird wie oft in der Medizin probatorisch im Sinne empirischer Vorgehensweise aus der Behandlung von Erwachsenen und Nichtschwangeren extrapoliert, bzw, geschlossen.

 

wissenschaftlich bewiesen ist vieles bei schwangeren und kindern also nicht.

 

Numerische, statitische, evidenz, als wahrheitsmedizin setzt auf mahematische Beweisbarkeiten in kontrollierten Studien unter kontrollierten Bedingungen. Dies ist unter Umständen in für eng umrissene Parameter möglich. Den Wert Blutdruck kann man dauerhaft erfassen. In komplexen Systemen, wie es die Natur oder auch der Mensch ist hat man aber immer von einer kaum zählbaren Menge verschiedener Faktoren zu tun. Es handelt sich um Fliessgleichgewichte, die in hrere Dynamik nicht messbar sind. Warum ist die Anwesenheit der Mutter, das beruhigende Wiegen im Arm, das streicheln über den Kopf für eine Genesung hilfreich? Dies ist unter streng evidenzbasirter Kriteuen nicht messebar. Jeder weiss und fühlt dass dies dennoch hilfreich ist.

 

Kausalität und chronlogie

 

"Haschisch ist deshalb verboten, weil es wissenschaftlich nachgewiesen ist, dass 80% der Drogenabhängigen vor der Abhängigkeit Haschisch konsumiert haben. Unklar ist nach dieser Theorie, warum Muttermilch nicht verboten wird, denn wissenschaftlich nachweisbar haben fast 100% der Drogensüchtigen vorher Muttermilch konsumiert!"

 

Medizin ist und war immer eine empirische, eine Erfahrungsmedizin

 

Zur wortbedeutung empirisch: lat. alt, erfahren, kundig, erfahrungsgemäss erprobt, pragmatisch, praktisch, 

 

in vielen wissenschaften verwendet. sozial, politik, jura, 

 

technik: messbarkeit. schnittstellle messbarkeit.

 

theoretisch.

 

 

messbar

 

 

 

 

Gegenwörter:

[1] deduktiv, unempirisch

[2] theoretisch

Beispiele:

[1] Der Fan. Jenes unberechenbare Wesen, das den Fußball eigentlich erst schön, aber manchmal auch verdammt hässlich macht. Grund genug, sich mit ihm empirisch auseinander zusetzen.[3]

[2] Jede Theorie sollte empirisch überprüft werden.

[2] „IQ-Tests sind die empirischsten und wissenschaftlich vernünftigsten Mittel, das menschliche Gehirn präzise zu analysieren, doch sie lassen das Metaphysische und das Unerklärliche völlig außen vor.“[4]

Charakteristische Wortkombinationen:

[2] empirische Sozialforschung

 

 

signifikant (v. lat.: significans, „bezeichnend, anschaulich“; von signum, „Zeichen“) ist:

 

 

 

Therapiefreiheit

Dem Arzt steht aufgrund seiner fachlichen Kompetenz grundsätzlich die freie Wahl der Behandlungsmethode zu, die er dem Patienten vorschlägt. Prinzipiell hat der Arzt einen breiten Ermessensspielraum bei der Wahl derjenigen Therapie, die ihm medizinisch sinnvoll erscheint.

 

Er muss sich jedoch am jeweils aktuellen naturwissenschaftlichen Erkenntnisstand orientieren und die gebotene Sorgfalt walten lassen.

 

 

Sorgfaltspflicht

 

Weiterbildung, für alles Studien, gute Erfahrungen, intelektuell redlich.Aus der Sorgfaltspflicht resultiert die Rechtspflicht zur Fortbildung. Ein Arzt kann sich bei Behandlungsfehlern jedenfalls nicht auf mangelnde Erfahrung oder ungenügende Ausbildung berufen.[2]

 

Wenn für eine (lebensbedrohliche) Krankheit kein allgemein anerkanntes Therapieverfahren existiert, müssen von der gesetzlichen Krankenversicherung sogar Heilmethoden erstattet werden, deren Wirksamkeit noch nicht nachgewiesen ist, sofern eine gewisse Möglichkeit für einen Erfolg besteht.

 

Diesen Spielraum hat das Bundesverfassungsgericht in einer Entscheidung aus dem Jahr 2005 bestätigt.[1]

 

 

Einschränkungen der Therapiefreiheit bestehen bei der Auswahl zwischen äquivalenten Verfahren und der Entscheidungsfreiheit des Patienten. Gegen den Willen eines Patienten dürfen keine Maßnahmen durchgeführt werden. Bei äquivalenten Verfahren sind der Risikograd und die Erfolgswahrscheinlichkeit zu berücksichtigen. Im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung ist ferner das Wirtschaftlichkeitsgebot zu beachten.

 

Kochbuchmedizin

 

Bei den neueren Managed-Care-Ansätzen in der Gesundheitsversorgung dient die Therapiefreiheit regelmäßig als Argument für die skeptische Haltung der Ärzteschaft gegenüber der geforderten leitliniengerechten Behandlung der evidenzbasierten Medizin.

 

Die Leistungserbringer befürchten hier eine unzulässige Einschränkung ihrer Therapiefreiheit zugunsten der so genannten „Kochbuchmedizin“.

 

 

Aufklärung Komplementärmedizin

 

Sauerstoff Zu den Indikationen zählen auch Tinnitus- und Hörsturzbehandlung. Eine Kombination der Sauerstofftherapie mit Vital- und Immunkuren verstärkt die Wirkung noch.

 

Begründete Abweichung von der Lehrmeinung

 

 

Fragebogen

 

Bei jeder Erkrankung gibt es seitens der klassischen Medizin eine sog. Lehrmeinung, Leitlinien und Richtlinien. Diese beruhen oft, aber nicht immer, auf der sog. Evidenz, das heißt Studien und staistischen Erhebungen. Häufig aber findet die klassiche Medizin Grenzen.

 

- Welche Beschwerden haben sie?

- Wie lange haben sie die Beschwerden?

- Welche Behandlungen sind bei ihnen zuvor erfolgt?

- Waren sie zuvor bei ihren Hausarzt/Frauenarzt in Behandlung?

- Wie lange waren sie dort in Behandlung?

Fühlen sie sich von der Schulmedizin austherapiert?

 

Haben sie Sätze wie: Ich kann nichts mehr für sie tun, ode Damit müssen sie leben, gehört?

 

Konnte die klassische Schulmedizin, ihr Hausarzt, Frauenarzt, Schulmediziner ihnen helfen?

Haben sie noch Vertrauen in die klassische Medizin in ihrem besonderen Fall?

 

 

Wie schätzen sie ihre Energie von 0 bis 100 % ein?

 

 

 

Im Grundsatz gilt, dass der Behandler von den allgemein anerkannten Standards abweichen darf und zwar umso weiter, je ernsthafter sich die Erkrankungssituation für seinen Patienten darstellt und je weniger Alternativen die aktuelle Lehrmeinung bietet.

 

 

Dies gilt insbesondere bei lebensbedrohlichen Erkrankungen wie etwa bei onkologischen Indikationen. Je weiter der Therapeut allerdings von bestehenden Richt- und Leitlinien abweicht, desto größere Sorgfalt hat er walten zu lassen und desto umfassender hat er aufzuklären.

 

Insbesondere muss der Patient ausdrücklich über den möglichen Außenseiter- bzw. Neulandcharakter der jeweils an- gewendeten Methode und über schulmedizinische Behandlungsalternativen informiert werden. Für die juristische Absicherung des Behandlers ist es entscheidend, seine grundsätzlich umfassende Therapiefreiheit (I.) in Einklang zu bringen mit dem Selbstbestimmungsrecht des Patienten, aufgrund dessen eine behandlungsangepasste Aufklärung (II.) zu erfolgen hat.

 

I. Umfassende Therapiefreiheit
(...)

II. Korrekte Aufklärung des Patienten

(...)

a. Wann aufklären?

(...)

b. Wie aufklären?

(...)

c. Wie viel aufklären?

(...)

d. Sonderfall: wirtschaftliche Aufklärung

(...)

 

 

 


III. Zusammenfassung
 

Jeder Heilberufler kann sich auf eine grundsätzlich unbeschränkte Therapiefreiheit berufen: Ihm steht bei der Methodenwahl ein weiter, der gerichtlichen Kontrolle entzogenen Beurteilungsspielraum zu.

 

Von allgemein anerkannten Standards darf abgewichen werden; auch unkonventionelle oder neue Behandlungsmethoden können zum Einsatz kommen.

Ihre Grenze findet die Therapiefreiheit im Selbstbestimmungsrecht des Patienten, aufgrund dessen ein Aufklärungsanspruch besteht. Insbesondere ist über den Neuland- bzw. Außenseitercharakter der Methode sowie über „schulmedizinische“ Behandlungsmöglichkeiten zu informieren. Hat der Patient dergestalt aufgeklärt eine informierte Entscheidung getroffen, ist allein diese, nicht hingegen eine womöglich anderslautende Leitlinienvorgabe Maßstab des therapeutischen Handelns.

E rfahrungsmedizin

 

Die Erfahrungsmedizin umfasst eine Reihe von Untersuchungsverfahren und Heilmethoden, die starke inhaltliche Überschneidungen mit der Alternativmedizin und der Naturheilkunde auf, integralen Medizin und der Komplementärmedizin ausweisen.

 

Hintergrund

 

Die Erfahrungsmedizin zieht ihren Erkenntnisgewinn im Gegensatz zur klassischen Medizin nicht aus kontrollierten Studien, sondern aus Erfahrungen und individuellen Verlaufs- und Therapiebeobachtungen. Emirik vs. Evidenz. Da individuelle Therapiebeobachtungen eine geringere wissenschaftliche statistische Beweiskraft haben, sind die Methoden der Erfahrungsmedizin in der klassischen Medizin nicht anerkannt. Vergessen wir allerdings oft, dass auch die lassische Medizin oft emirisch, dass heisst aus erfaung und icht aus dem statitischen beweis arbeitet. kinder und schwangere z.b. hier verbieten sich kontrollierte studie. 

 

Bioresonanz

 

Die Bioresonanzmethode gehört ebenso wie Homöopathie und die Akupunktur zu den Verfahren Erfahrungsmedizin Hier ist die Bioresonanztherapie eine bewährte Therapiemethode. In der Schulmedizin hingegen ist die Bioresonanzmethode nicht Gegenstand der wissenschaftlichen Forschung.

 

 

Was bedeutet Evidenz basierte Medizin und warum sie eigentlich nicht funktioniert

 

Bis zum Zeitalter der Aufklärung, vor etwa 300 jahren, dem Zeitalter in dem Menschen begannen die Welt zu messen, glaubten  sie. Sie glaubten dass die Erde eine scheibe ist, dass diecerde in 7 tagen entstand und vieles andere. Mit dem Physiker Newoton begann welstliche Kultur die Welt zu messen.

 

 

Schulmedizin möchte messen. Möchte statistisch beweisen.  Sie möchte beweisen wie zum Beispiel therapien wirken oder eben wirkungslos sind. dies ist vom grundgedanken her ein richtiger ansatz. man möchte beweisen.

 

diese form der medizin nennt sich evidenz basierte medizin, die medizin des beweises. soweit, so ehern der anspruch.

 

das instrument der schulmedizin ist die studie. was auch immer studie auch bedeutet. die grundidee ist unter sog. kontrollierten bedingungen für oder gegen etwas zu finden.

 

was aber sind kontrollierte bedingungen?

die erste grundbedingung ist der vergleich.man möchte also zum beispiel vergleichen ob ein medikament wirkt. es muss also die gabe des medikamentes mit der nichtgabe des medikamentes verglichen werden. ein mensch erhält das medikament, ein anderer mensch erhält es nicht.

 

und hier beginnen schon die grundsätzlichen probleme medizinischer studien. zum einen sind menschen sehr unterschiedlich, zum zweiten ensteht ein ethisches problem, darin dass einem der beiden die behandlung durch ein plazebo verweigert werden muss.

 

von 2 leprakranken erhält also einer kein medikament.

Hier entseht das erste große Problem evidenz basierter Studien. Einem MEnschen muss eine Behandlung verweigert werden. Sonst kann es ja keinen Vergleich geben. Man kann nich vergleichen ob ein Medikament wirkt oder nicht.

 

Ein Mensch könnte man sagen wird der Evidenz Absierten MEdizin geopfert, um es dramatisch auszudrücken.

 

Was heisst doppelblind?

 

Im Grunde nichts anderes, als dass das sowohl der, der das Medikament verabreicht, als auch der der das Medikamnet oder das Placebo nimmt nicht weiss wo was drin ist, um es salopp zu formulieren.

 

Auf den Tabkettendosen steht also nur A oder B.

 

Erst am Ende einer Studie wird dann aufgelöst was wor drin war.

 

Also am Ende weiss dann doch ein Mensch was wo drin war.

 

Das wäre das nächste Problem. Da hinter Studien immer Interessen bestehen, vor allem eben finanziellee ist auch eine Schwanchstelle für Maipulationne.

 

Und wenn man eben weiss das Studien über Millardenumsätze entscheiden können, ist hier eine grosse Schwachstelle.

 

 

Randomisiert

 

Das heiisst das die Verteilung zufällig erfolgt, wer ein MEdikamnet erhält oder eben nicht.

 

 

 

Was die sog. eidenzbasierte MEdizin leider nicht zugibt, sonder allzugerne hinter Wotwort und Zahlen verschederungen versteckt, ist die Tatsache, das echte Studien an MEnschen schlicht nicht möglicht. Das ganz Ende es doch wieder um Erfahrungen geht.

 

Es gibt sehr veroendacht keine Evidenz, also keine Wahrheit.

 

So gibt es in der Behandlung von Kindern und in der Behandlung von Schwangern keine Studien, sondern nur klinische Erdhaunegn. Wer will Kinder und Schwangere als Versuchobjekte benutzen.

 

Es ist sehr vereinfacht gesagt nicht möglich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Curcumin-Infusionen

 

In Indien ist Kurkuma traditionell in der Ernährung vorhanden und die Erkrankungsquote von Brust-, Prostata-, Dickdarm- und Lungenkrebs ist zehnmal niedriger als in den Vereinigten Staaten. Dies wird von vielen Experten dem Curcumin zugeschrieben. Etwa 3.000 Studien belegen die Wirkung von Curcumin auf Krebs. Die Deutsche Gesellschaft für Onkologie, aus Österreich und den USA sprechen sich für den Einsatz von Curcumin als Therapiebegleitung aus.

 

Curcumin, Kurkuma, auch Gelbwurz genannt, ist als intensives gelb-oranges Gewürz in indischen Curry-Mischungen bekannt. Möglichst hochdosiert kann es für jede Krebserkrankung verwendet werden – sowohl vorbeugend als auch therapeutisch.

 

In der biologischen Krebstherapie gilt Curcumin schon als Multi-Talent. Es wirkt über verschiedene Mechanismen und stimuliert das Immunsystem und hemmt als sog. Transkriptionsfaktor das Wachstum und die Ausbreitung von Metastasen (Proliferation) auf genetischer Ebene. Curcumin aktiviert Gene, die für die Apoptose (Zelltod) zuständig sind und verfügt über antiangiogenetische Effekte – und verhindert so die Entwicklung von Blutgefäßen im Tumorgewebe.

 

Auf seine immunstimulierende Fähigkeit ist es zurückzuführen, dass Curcumin die Abwehrkraft gegen potenziell krebserregende freie Radikale besitzt. Neueste Forschungen weisen auf eine erstaunliche Verbindung zwischen Curcumin und der Vermehrung eines antimikrobiellen Proteins im menschlichen Immunsystems hin. Der sekundäre Pflanzenstoff schwächt die Zellmembranen der Krebszellen, macht sie durchlässiger und damit angreifbarer für das Immunsystem, für biologische Krebstherpien, Chemo- oder Strahlentherapie und es wirkt Entzündungen entgegen, indem es das Protein NF-kB deaktiviert.

Wir verwenden Curcumin als Infusion ergänzend (komplementär) in der biologischen Krebstherapie. Wirkungsvolle Curcumin-Dosen werden direkt – d.h. ohne Passage des Verdauungstraktes – in den Organismus eingebracht und erzielen dadurch einen höheren therapeutischen Effekt als über die orale Einnahme.

 

Curcumin-Infusionen sollten ausschließlich unter der Betreuung eines erfahrenen Therapeuten im Rahmen eines ganzheitlichen Therapiekonzeptes erfolgen, welches eine fundierte Labordiagnostik einschließt.Dazu werden unseren Patienten 150 Milligramm Curcumin über eine Infusion zugeführt. Unsere Behandlung ist eingebettet in ein auf den jeweiligen Patienten individuell. zugeschnittenes Therapiekonzept.

 

Hochdosis Acscorbinsäure

 

Vitamin C ist ein essentieller Mikronährstoff, ohne den wir kein gesundes Leben möglich ist. Vitamin C gehört zu den wasserlöslichen Vitaminen. Es kann weder vom Körper selbst hergestellt, noch vom Körper gespeichert werden. Es wird rasch aufgebraucht, ein Überschuss wird vom Körper wieder ausgeschieden.

Der Mensch ist also darauf angewiesen, Vitamin C möglichst täglich mit der Nahrung aufzunehmen. Besonders krebskranke Menschen leiden häufig bedingt durch Chemotherapie, Appetitlosigkeit oder einen erhöhten Energieverbrauch an Vitamin-C-Mangel.

Vitamin C hat antioxidative Eigenschaften, die den Körper vor freien Radikalen schützt, ebenso vor karzinogenen und mutagenen Stoffen. Vitamin C hat tumorzytotoxische Eigenschaften und steigert die zelluläre und die humorale Immunantwort. Es ist notwendig für die Stabilität des Bindegewebes, verbessert die Wundheilung und ist erforderlich für die Carnitin-Synthese und somit für die Energieversorgung des Organismus.

Wissenschaftler des amerikanischen Nationalen Gesundheitsinstituts (NIH, Bethesda, USA) konnten nachweisen, dass Vitamin C gezielt Krebszellen abtötete, während gesunde Zellen nicht geschädigt wurden. Damit die Krebszellen abstarben, musste jedoch das Vitamin C in so hohen Konzentrationen verabreicht werden, wie sie beim Menschen nur durch eine Infusion direkt in die Venen erreicht werden können.

Die Forscher stellten fest, dass die Ascorbinsäure, wie das Vitamin C auch genannt wird, zur Bildung von Wasserstoffperoxid führte, das den Tod der Krebszellen verursachte. Wasserstoffperoxid entstand dabei jedoch nur außerhalb der Zellen und nicht im Blut – das Blut sei deshalb ein ideales Transportmittel, mit dem die intravenös verabreichte Ascorbinsäure zu den verschiedenen Geweben befördert werden könne, erklärten die Wissenschaftler. Da selbst hohe Konzentrationen von Vitamin C gezielt nur Krebszellen tötete und gesunde Körperzellen nicht beschädigt wurden, schlussfolgerten die Forscher, könnte Ascorbinsäure erfolgreich in der Krebstherapie eingesetzt werden.

In höheren Gramm Mengen wirkt Vitamin C toxisch auf Tumorzellen, weshalb wir es als hochdosierte Infusionstherapie Anwendung verwenden.

 

https://www.bmgf.gv.at/cms/home/attachments/0/0/1/CH1092/CMS1311593085442/heilmethoden1.pdf

 

http://www.zeit.de/zeit-wissen/2013/04/komplementaermedizin-krebs-forschung

 

Ergänzung, nicht Alternative

 

 

Was ist Komplementärmedizin?

 

 

Komplementärmedizinische Methoden werden ergänzend zur Schulmedizin eingesetzt.

Die Methoden nicht als Alternativen zur Schulmedizin angesehen werden sollen. Komplementärmedizin betrachtet Gesundheit nicht als das bloße Fehlen von Krankheit, sondern als ebenso als Gleichgewicht aller biologischen und emotionalen Vorgänge. Ein dauerhaftes Ungleichgewicht zwischen Körper, Geist und Umwelt manifestiert sich dies in Krankheit. Komplementärmedizinische Therapie besteht insbesondere in der Stärkung selbstheilender Kräfte. Patientinnen und Patienten wird eine aktive Rolle bei der Wiedererlangung der eigenen Gesundheit zugeschrieben. Ein weiterer Aspekt komplementärmedizinischen Denkens ist die Gesunderhaltung.

 

Was bedeutet Komplementärmedizin

 

Dies bedeutet zum Beispiel den sachgerechten Ausgleich von Mikronährstoffen bei der Kinderwunschbehandlung zur Verbesserung der Eizell und Spermienqualität.

 

Dies bedeutet ergänzende Infusionsbehandlungen zur Vermeidung von Haarausfall, als typische Nebenwirkung einer Chemotherapie.

 

Bei der zusätzlichen Supplementierung natürlicher Mikronährstoffe wie Jod, Magnesium und Folsäure ist dies ein Beispiel einer bekannten komplemtärmedizinischen Behandlung.

 

Der häufig verwendete Begriff Alternativmedizin legt allerdings eine Anwendung anstatt der „Schulmedizin“ (als Alternative) nahe. Da in der Praxis diese Methoden meistens nicht als Alternative zur „Schulmedizin“, sondern als Ergänzung betrachtet werden, sollte dieser Begriff eher vermieden werden.

 

Komplementärmedizinische Methoden sind besonders bei Schmerzzuständen, Angst und Depression weit verbreitet, aber auch Asthma und Allergien sind unter den 15 häufigsten Erkrankungen, bei denen sie angewandt werden.

 

+++ Mehr zum Thema: Asthma und Komplementärmedizin +++ 

 

Warum Komplementärmedizin?

 

Die Anwendung komplementärmedizinischer Methoden nimmt in der westlichen Welt stetig zu (in den USA bei 4 von 10 Erwachsenen). Ein Blick auf die möglichen Beweggründe bzw. Ursachen dieses Trends ist wichtig:

 

Chronische Erkrankungen sind oft komplex und werden von zahlreichen Faktoren wie Genetik, Umwelteinflüssen, Ernährung, Bewegung, Lebensstil, Stress, Beruf, sozioökonomischem Status, Bildung, Kultur und Spiritualität beeinflusst.

 

Es liegt auf der Hand, dass viele dieser Faktoren in der sogenannten „Schulmedizin“ (Biomedizin oder westliche Medizin) ungenügend berücksichtigt bzw. sogar bewusst ausgeklammert werden. Dies spiegelt sich nicht zuletzt auch in einem Wandel des Krankheitsverständnisses der „Schulmedizin“ wieder: Wurde Krankheit lange Zeit als ein aus dem Gleichgewicht gebrachtes System betrachtet (Störung der Homöostase), in dem der Patient mit seiner Umwelt im Vordergrund stand, so wurde mit dem mechanistischen Krankheitsmodell die Krankheit in den Vordergrund und der Patient in den Hintergrund gerückt.

 

Die Aufgabe des Arztes wird in der Beseitigung bzw. Behandlung des Fremdkörpers Krankheit (oft als Kampf bezeichnet) gesehen. Der Patient fühlt sich als passiver Zuschauer ausgeschlossen, noch dazu, wo die fachliche und sprachliche Komplexität der Biomedizin dem Patienten die Teilnahme und das Verständnis von vornherein erschwert. In den Konzepten und Behandlungen komplementärmedizinischer Methoden fühlen sich Patienten als Mensch und Person in ihrer Gesamtheit oft besser integriert und verstanden.

 

Die individuellen Beweggründe, solche Ansätze anzuwenden, sind vielseitig: das Bedürfnis, Gesundheit und Wohlbefinden zu verbessern sowie Symptome zu mildern, die mit chronischen Erkrankungen oder auch Nebenwirkungen von herkömmlichen Therapien verbunden sind. Viele verspüren zudem den Wunsch nach stärkerer Kontrolle der eigenen Gesundheit oder verfolgen eine ganzheitliche Gesundheitsphilosophie.

 

Was sind komplementärmedizinische Methoden?

 

Die verschiedenen komplementären Methoden decken ein sehr heterogenes Spektrum ab. Sie basieren auf unterschiedlichen Krankheitslehren – von antiken bis modernen Zugängen – und zielen im Allgemeinen auf die Vorbeugung (Prävention) und die Behandlung von Erkrankungen ab.

 

Die Grundlagen der einzelnen Methoden sind somit sehr unterschiedlich. Ein Merkmal vieler Methoden ist, dass sie auch individuelle, energetische, psychische und geistige Aspekte mit einschließen und sich als „ganzheitlich“ bezeichnen und hiermit implizieren, dass es um eine Behandlung von Körper, Geist und Seele gehen soll. Hierin gründen einerseits der große Zuspruch und Bedarf an diesen Methoden, aber sicher auch die Skepsis und Kritik vieler Schulmediziner bzw. Naturwissenschafter. Wenn auch viele Methoden der Komplementärmedizin aus naturwissenschaftlicher Sicht nicht erklärbar sind und die Subjektivität sowie „energetische“ Aspekte im Vordergrund stehen, so ist das Vorurteil, dass diese Methoden dann ja auch nicht allgemein wirken können, sicher nicht korrekt. Allerdings muss sich die Komplementärmedizin dieser Kritik stellen und ihre Wirksamkeit auch unter Beweis stellen (siehe Ende des Artikels).

 

Wer bietet Komplementärmedizin an?

 

Komplementärmedizinische Methoden werden nicht nur von Ärzten angeboten, sondern auch von Angehörigen anderer Gesundheitsberufe, wie z.B. Heilmasseure, Physiotherapeuten, Gesundheitspfleger, Psychotherapeuten oder Ergotherapeuten. Einige Berufe, wie z.B. Heilpraktiker oder Osteopath, sind in Österreich keine anerkannten Gesundheitsberufe. Die Ausübung der Medizin ist in Österreich nur Ärzten bzw. in Teilbereichen entsprechenden Gesundheitsberufen erlaubt. Hieraus ergibt sich im Bereich der Komplementärmedizin oft ein gewisser rechtlicher Graubereich. Achten Sie daher darauf, dass Sie nur von Ärzten bzw. Therapeuten mit entsprechenden Qualifikationen behandelt werden!

 

Welche komplementär- und alternativmedizinischen Ansätze gibt es?

 

Komplementär- und alternativmedizinische Methoden lassen sich in breite Gruppen zusammenfassen. Dabei unterscheidet man z.B.:

  • Naturprodukte (Kräuter, Mineralien, Vitamine, Probiotika, Nahrungsergänzungsmittel und spezielle Diäten)
  • Geist-Körper-basierte Methoden (Meditation, Entspannungstechniken, autogenes Training, Tai-Chi, Yoga, Hypnose, Akupunktur , Biofeedback, Deep Breathing, Mal- und Musiktherapie)
  • Körper- und bewegungsbasierte Methoden (Massage, Chiropraktik, Cranio-Sacral-Therapie, Osteopathie, Pilates) • Energiefeld-basierte/bioenergetische Methoden (Therapeutic Touch, Magnettherapie, Lichttherapie, Gebet)
  • oder ganze medizinische Systeme (AyurvedaTraditionelle Chinesische MedizinHomöopathie)

Bei welchen Erkrankungen sind komplementäre Methoden sinnvoll?

 

Es gibt nicht „die Erkrankung“, die prädestiniert ist, mithilfe komplementärer Methoden behandelt zu werden. Es gibt jedoch Krankheiten mit bestimmten Charakteristika, die es durchaus sinnvoll erscheinen lassen, sie aus einem zusätzlichen Blickwinkel zu betrachten.

 

An erster Stelle stehen hier Erkrankungen aus dem sogenannten funktionellen Formenkreis. Dies sind Störungen, bei denen gewisse Organe oder Systeme nicht ausreichend „funktionieren“, obwohl ein „objektiver“ Befund (wie Blutveränderungen o.Ä.) nicht erfassbar ist. Dazu zählen beispielsweise bestimmte Formen von Kopfschmerzen, Verdauungsstörungen oder Schlafstörungen. Funktionelle Symptome werden oft auch als Befindlichkeitsstörungen bezeichnet. Dieser Begriff macht deutlich, dass es sich um Symptome handelt, die das Befinden stören, aber aufgrund der fehlenden objektiven Befunde oft schwer zuzuordnen sind. Voraussetzung ist natürlich eine gründliche ärztliche Diagnostik.

 

Komplementärmedizinische Methoden können hier ansetzen, da die meisten von ihnen eben das subjektive Befinden in den Vordergrund stellen und das therapeutische Vorgehen darauf aufbauen. Menschen mit Befindlichkeitsstörungen fühlen sich daher oft ernst genommen und gut aufgehoben.

 

Auch bei Erkrankungen mit chronischen Verlaufsformen werden in zunehmendem Maße komplementäre Methoden angewandt. Viele Betroffene suchen nach einer langjährigen „Tour“ durch die Schulmedizin ihr Glück in anderen, vielleicht verständnisvolleren Heilmethoden. Ein veränderter oder erweiterter Blickwinkel (Einbeziehen des persönlichen Befindens und der individuellen Lebensweise) kann in manchen Fällen einen chronischen Krankheitsverlauf verkürzen bzw. verändern. Wenn sich Schul- und Komplementärmedizin gegenseitig unterstützen, kann es sinnvoll sein, eine den individuellen Bedürfnissen des schwer erkrankten Patienten angepasste komplementäre Therapie als begleitende und unterstützende Maßnahme zu erwägen.

Gerade bei lebensbedrohlichen Erkrankungen (z.B. Tumorerkrankungen) werden im komplementärmedizinischen Bereich aber durch übertriebene Versprechungen manchmal falsche Hoffnungen geweckt und mit dem Vertrauen der Patienten unlautere Geschäfte betrieben.

 

Sind komplementäre Heilmethoden immer ungefährlich?

 

Wo es eine Wirkung gibt, kann es auch zu Nebenwirkungen kommen. Auch im Fall der Komplementärmedizin gilt daher die Feststellung: Die Dosis macht das Gift! So kann beispielsweise eine zu intensive Akupunkturbehandlung oder Massage einen Kreislaufkollaps auslösen bzw. ein Zuviel an Kräutern zu unerwünschten Effekten führen. Darüber hinaus kann selbstverständlich jedes natürliche Produkt eine allergische Reaktion hervorrufen, vor allem dann, wenn es in konzentrierter Form, wie dies etwa bei ätherischen Ölen der Fall ist, eingenommen wird. Selbst Wechselwirkungen verschiedener Substanzen sind möglich (Johanniskraut vermindert z.B. die Wirkung der Antibabypille).

 

Im weiteren Sinne werden komplementärmedizinische Methoden gefährlich, wenn Therapeuten – mit fraglicher medizinischer Kompetenz – in bereits durchgeführte schulmedizinische Abläufe eingreifen wollen. Leider passiert es immer wieder, dass sinnvolle schulmedizinische Therapien oder Diagnosegänge abgebrochen werden, weil sie nicht in das Weltbild des komplementärmedizinischen Therapeuten passen.

 

Auch wenn das Konzept der Schulmedizin oft im Widerspruch zu den Methoden der Naturheilverfahren zu stehen scheint, ist es nie sinnvoll, vorangegangenes therapeutisches Handeln eigenmächtig abzubrechen und somit den Patienten in eine mitunter gefährliche Situation zu manövrieren.

 

Ein Therapeut, der nicht die Kommunikation mit Vertretern anderer Methoden sucht bzw. diese sogar definitiv ausschließt, sollte eher gemieden werden.

 

DR. MED. GUIDO C. HOFMANN

_____

Arzt, Facharzt für Frauenheilkunde & Geburtshilfe, Komplementärmedizin

(NATUM e.V., DGGG)

 

PRAXIS FÜR

BIOLOGISCHE MEDIZIN

KÖNIGSTEIN IM TAUNUS

______

Biologische Gyn,

Pränatalmedizin Stufe II, 

Integrale Kinderwunschbehandlung

Biologische Autoimmuntherapien,

Komplementäre Onkologie (Natum e.V., DGGG)

Bioidentische Hormonbehandlung,

Menopause, 

Andropause,

Medical Anti Aging,

Holistic Health, Psychosomatische Medizin

Philosophische Medizin

 

Kontakt

Hauptstraße 5

61462 Königstein i. Taunus

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Praxiszeiten

Mo - Fr  7.30 - 12 h 

Mo, Di  15 - 17 h

Update  4/2022

 

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